Ei

Das eigentliche Falterleben der neuen Generation beginnt damit, dass das Weibchen seine Eier ablegt. In jedem Ei entwickelt sich dann innerhalb weniger Tage - bei manchen Arten auch über den Winter - die Raupe.

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Eier sind sehr klein, je nach Art unterschiedlich bizarr geformt und gefärbt und werden versteckt an der künftigen Futterpflanze der Raupe abgelegt. Gut geschützt vor Feinden wie Wespen, Ameisen und Spinnen.
Jedes Schmetterlings - Weibchen bedient sich anderer Ablagestrategien: einzeln, in Gruppen, an Zweigen, an Blattspitzen, auf der Blattoberseite, auf der Blattunterseite ....... usw.

Schwalbenschwanz - Eier an der Garten - Petersilie.

Das Eigelege des Tagpfauenauges an einem Brennnesselblatt.

Das Ei des Kleinen Eisvogels (stark vergrößert) wird am Geißblatt abgelegt, wenn die Pflanze kühl und schattig steht.

Nach der Ablage auf der richtigen Pflanze am richtigen Standort dauert es je nach Art zwischen fünf Tagen und einigen Monaten, bis aus den Eiern junge Raupen schlüpfen.

Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges schlüpfen gerade aus den Eiern.

Das Schlüpfen der Raupe aus dem Ei, am Beispiel des Erdbeerbaumfalters, Charaxes jasius:

In die Eihülle wird ein Loch gefressen (Foto: Walter Hüther)

Der Kopf der jungen Raupe ist bereits frei (Foto: Walter Hüther)

Die Jungraupe verlässt die glasige Eihülle (Foto: Walter Hüther)

Die frisch geschlüpfte Raupe des Erdbeerbaumfalters frisst die proteinhaltige, weiche Eihülle (Foto: Walter Hüther)

Zuerst beißt die Jungraupe eine Öffnung in die Eischale, durch die sie sich ins Freie zwängen kann. Als erste Nahrung dient dann die weiche Eischale - für die ebenfalls noch weichen Mandibeln.
Wesentliche Faktoren, die eine Ablage und Raupenentwicklung begünstigen, sind außer der richtigen Pflanze auch das richtige Klima: schattig, feucht, sonnig oder trocken !!!

Erst wenn "alles" stimmt, wird das Ei gelegt.

Ei Raupe Puppe Falter