Falter |
Am Ende der Entwicklung zum Schmetterling steht die IMAGO, das fertige Insekt ! |
| Anders als in bisher durchlaufenen Stadien haben sich nun in der Puppe durch biochemische Prozesse Flügel gebildet. | |||||
| DieAnatomie des Falters erinnert nicht mehr an die der Raupe und der Puppe. Trotzdem sind zumindest die Körperteile - wenn auch morphologisch anders - noch immer vorhanden. | |||||
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| Ein Schmetterling besteht im Wesentlichen aus dem Körper und vier Flügeln. Der Körper gliedert sich in Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf sitzen die Fühler und die Facettenaugen - Komplexaugen aus mehreren 1000 Einzelaugen, die einen "Rundumblick" gewährleisten. Am Hinterleib sitzen die Geschlechts- und Atemorgane. Am Bruststück sind die zwei Vorderflügel und die zwei Hinterflügel angewachsen. | |||||
| Diese sind anfangs, beim Ausschlüpfen, klein gefaltet und sehr weich. |
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| Bevor sie zum Fliegen Verwendung finden, müssen sie mit Blut und Luft gefüllt und getrocknet werden. |
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| In dieser Phase darf der Falter nicht gestört werden, sonst unterbricht er den Vorgang und seine Flügel bleiben verkümmert - in der freien Natur bedeutet das den sicheren Tod. |
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| Nach etwa 2 Stunden haben die Flügel ihre endgültige, flugtaugliche Form erreicht ..... |
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| ... und müssen nur noch trocknen. |
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| Der Lebenszweck der Schmetterlinge besteht aus Nahrungsaufnahme und Partnerfindung zur Arterhaltung. Damit die den Schmetterlingen auflauernden natürlichen Feinde kein leichtes Spiel haben, wenden auch die Falter - wie schon ihre Entwicklungsstadien - Überlebensstrategien an: |
TARNUNG: |
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| Hauptsächlich Nachtfalter, die sich am Tage verbergen, sind hervorragend vor fremden Blicken getarnt und entziehen sich der Aufmerksamkeit. | |||
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Werden ruhende Falter doch entdeckt, so zeigen sie ihrem Entdecker blitzartig kontrastreich gefärbte Flügel. Ein potentieller Angreifer erschrickt mit Sicherheit und der Falter hat einen Sekundenbruchteil Vorsprung bei der Flucht. | ||
Der links abgebildete "Mondfleck", Phalera bucephala, ahmt einen abgebrochenen Zweig und dessen Bruchstelle täuschend ähnlich nach. |
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| WARNUNG und TÄUSCHUNG:: | |||
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| Das Abendpfauenauge gleicht in Ruhe einem vertrockneten Blatt....... | ........wird es aber gestört, öffnet es seine Hinterflügel und zwei große Augen starren den Störenfried an. | ||
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Ein Laubblatt an einer Hausmauer ??? |
Oder eine aggressive Wespe ??? |
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Meist dienen grelle Augenflecke, sog. "Ocellen" als bewährtes Mittel, um sich unangenehme Zeitgenossen vom Halse zu halten.Wer könnte in der Eile des Schreckes schon sagen, was das ist ?!? |
| Bei Exemplaren der Gattung "Attacus"- riesige, tellergroße Nachtfalter aus Asien - sind die Flügelspitzen der Vorderflügel Schlangenköpfen nachempfunden. | ||
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| Durch Augenflecken, längliche Form und rote Zunge wird der Eindruck vermittelt, man steht einer aufgerichteten - oder vielmehr zwei aufgerichteten - Schlangen gegenüber, die man - egal ob Mensch oder Tier - lieber in Ruhe lässt. | ||
| Alle Überlebensstrategien gewährleisten für einen Großteil der Schmetterlinge die Erfüllung ihres eigentlichen Lebenszweckes: |
| PARTNERFINDUNG | ||
UND ARTERHALTUNG |
| Durch Duftstoffe, sog. Pheromone, finden sich Männchen und Weibchen einer Art und paaren sich. Die Paarung dauert je nach Art zwischen 60 Minuten und 36 Stunden. Anschließend beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Einige Tage danach stirbt das Weibchen, die Nachkommenschaft und damit die Erhaltung der Art ist gewährleistet. | ||
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| Mit der Eiablage... |
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.....beginnt der Lebenszyklus von vorne. |
Falter |