Monarchfalter |
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Danaus plexippus |
| Der Monarchfalter ist über Nord-, Mittel- und Südamerika verbreitet. Berühmtheit erlangte die Art durch die mehr als 3000 km langen Flüge von Nordamerika ins kalifornische Winterquartier. Dort versammeln sich jährlich im Herbst Millionen von Faltern, um den milden Winter an Bäume geklammert zu überstehen. Mitte Februar fliegen sie dann wieder in ihre Raupengebiete nach Nordamerika zurück, um dort die neue Generation wachsen zu lassen. | ||||
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Die Raupen des Monarchfalters ernähren sich von Pflanzen der Familie Asclepiaceae, wozu auch die Seidenpflanze (Asclepias curassavica) zählt, die sich in Gartengeschäften großer Beliebtheit erfreut. | |||
| Die Raupen nehmen von den Pflanzen giftige Alkaloide
auf, die sie in ihrem Körpergewebe speichern und somit selbst giftig und ungenießbar
werden. Die kontrastreiche Warnfärbung von Raupe und Falter zeigt dies potentiellen Feinden an. |
Raupen / Venezuela |
Raupen / Teneriffa |
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| Um sich als Eiraupe (ungiftig)
ungestört mit Alkaloiden anreichern zu können bedienen sich die Tiere eines Tricks: Sie fressen um sich eine Lochreihe, durch die das milchige Pflanzengift austritt. Innerhalb dieses "Schutzwalles" können die Jungraupen ihrerseits ungestört fressen, bis sie selbst giftig genug sind ! |
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| Die Zucht des Monarchs verläuft sehr schnell. Schon nach 3 bis 4 Tagen schlüpfen die Raupen aus den Eiern und benötigen bei Zimmertemperatur nur zwei Wochen und jede Menge Futter, bis sie erwachsen sind. |
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Die Puppenruhe beträgt knapp 8 - 10 Tage, dann schlüpfen die Falter aus. Die Puppe ist glatt, türkisblau bis -grün gefärbt und mit einer Reihe goldglänzender Flecken geschmückt. | |||
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Auch die Schmetterlinge weisen durch ihre prächtige Färbung und Zeichnung auf ihre Ungenießbarkeit hin. Die weißen Flecken auf schwarzem Grund in Verbindung mit dem Orangebraun der Flügel tragen zur eindeutigen optischen Erkennung bei und gewährleisten so besten Schutz vor Feinden. |
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| Etwa 10 Tage nach dem Schlupf paaren sich die Falter und das Weibchen beginnt ein paar Tage später mit der Eiablage. Diese erstreckt sich über mehrere Wochen und liefert bis zu 300 Eiern. | ||||
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| Eine
eigenständige Population von Monarchfaltern findet man auf den Kanarischen Inseln. Sie
sind etwas heller in der Grundfarbe und mit 12 cm Spannweite mit die größten
plexippus-Vertreter. Sie segeln gerne im Aufwind in Küstennähe, sind aber auch in
Städten und Stadtparks anzutreffen.
Dort versammeln sich die Falter bei Einbruch der Dämmerung gerne um hohe Eukalyptusbäume und sind im Kronenbereich durch ihre Größe und den langsamen Segelflug gut zu erkennen. Zudem findet man auf den Kanaren auch den Kleinen Monarch (Danaus chrysippus), während eine weitere Schwesterart, Danaus eresimus, ausschließlich in Venezuela zu finden ist. |
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Zuchtangaben zu beiden Schwesterarten finden sie hier: |
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